Das Toni Herner Polstermöbel Lexikon


A


Alcantara

Alcantara ist der Markenname eines Mikrofaser Stoffes. Es wird aus Polyester oder Polyurethan Fasern hergestellt. Es besitzt eine Oberfläche mit einer Velours Charakteristik und ähnelt optisch einem Wildleder. Alcantara ist sehr strapazierfähig und wird daher sehr gerne als Bezugsstoff verwendet. [...]

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Anilinleder

Das typische Merkmal von Anilinleder ist, dass es durchgefärbt ist. Dies geschieht mit wasserlöslichen Anilinfarbstoffen. Es besitzt keinen Deckfarben Aufstrich oder Pigmente. Daher ist bei Anilinleder die Hautstruktur deutlich zu erkennen. Anilinleder sind in der Herstellung von klassischen Polstermöbeln sehr beliebt, da sie die natürliche Optik des Leders erhalten und im Griff angenehm weich ausfallen. Anilingefärbtes Leder ist in der Pflege anspruchsvoll. Es ist empfindlicher bei[...]

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Antikleder

Antikleder wird seit vielen Hundert Jahren in der Möbelmanufaktur eingesetzt. Dabei werden besonders ausgewählte Häute wie zB. Nappaleder, Krokodilleder etc. verwendet. Die Qualität bestimmt sich auf der einen Seite durch das Alter und auf der anderen Seite durch die besondere Verarbeitung. Effektfarben werden gezielt auf die fertigen Polstermöbel aufgetragen, wobei eine manuelle Wischtechnik für besondere Glanzeffekte sorgt und damit der Patina des Möbelstücks eine charakteristische[...]

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B


Büffelleder

Büffelleder zeichnet sich durch eine grobe Struktur aus. Die Lederhäute stammen von Wasserbüffeln aus Indien und Thailand. Naturbelassen besitzt Büffelledder ausgeprägter Merkmale wie Hornstöße und Dornenrisse.[...]

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Backensessel

Der Backensessel wir auch häufig Ohrenbackensessel genannt. Charakteristisch ist seine höhere Rückenlehnen mit den beiden flügelartigen Backen. Sie bewirken einer besonderen Entspannung von Kopf, Schulter und Nacken beim Sitzen und sollten in früheren Zeiten den Sitzenden vor Zugluft schützen.[...]

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Barock

Als Barock wird die von etwa 1575 bis 1770 dauernde Epoche der europäischen Kunstgeschichte bezeichnet. Sie wird in die Abschnitte Frühbarock (bis ca. 1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770) gegliedert. Dem Barock voraus ging die Epoche der Renaissance, ihm folgte der Klassizismus.[...]

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Baumwolle

Baumwolle ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse. Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Völker möglicherweise unabhängig voneinander diese Pflanzengattung domestizierten. Baumwolle wir CO oder BW abgekürzt. Für Möbelstoffe wird Baumwolle meist als Mischgewebe mit Viskose- oder Polyesteranteil verwendet. Dadurch erhöht sich die Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit des Gewebes.[...]

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Beschläge

Beschläge sind Möbel-Vorrichtungen, zumeist aus Metall oder Kunststoff, die funktionelle Aufgaben wie Aufklappen, Schließen, Halten an Möbelteilen vornehmen. Sie ermöglichen Neigungsveränderungen, Höhen- und Tiefenverstellbarkeit, Drehbarkeit, Schwenkbarkeit an Polstermöbeln, Betten und Schrankmöbeln.[...]

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Bettsofa

Ein Bettsofa läßt sich vom Sofa zur Liege- und Schlaffunktion umwandeln. Bei günstigen Sofabetten besteht die Liegefläche aus einem ausklappbaren Schaumstoffpolstern. Bei hochwertigen Modellen aus einem Lattenrost oder Federkern. Bei anderen Varianten gibt es abgeklappbare Armlehnen. Ein Bettsofa dient dem Sitzen und dem Schlafen und beansprucht nur wenig Platz.[...]

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Bezugsstoff

Bezugsstoffe sind Textilien mit besonderen Eigenschaften wie Scheuerbeständigkeit, Lichtechtheit, Pillingbildung und elektrostatisches Verhalten. Sie verleihen einem Möbelstück eine lange Ansehnlichkeit. Bezugsstoffe gibt es in einer riesigen Fülle an Farben und Dessins. Sie bestimmen wesentlich die Optik eines Möbels. Für die Wahl des Bezugsstoffes gelten folgende wichtige Faustregeln: 1. Möbel und Bezugsstoff sollten immer qualitativ zueinander passen. 2. Beanspruchung und Umgebung der[...]

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Biedermeier

Als Biedermeier wird die Zeitspanne vom Ende des Wiener Kongresses 1815 bis zum Beginn der bürgerlichen Revolution 1848 bezeichnet. Der Biedermeier Stil dieser erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war geprägt durch sehr einfache, fast ärmliche klassische Grundformen der in dieser Zeitepoche gefertigten Möbelstücke.[...]

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Biedermeier

Biedermeier ist die Epochenbezeichnung eines Stils und einer Wohnkultur des frühen 19. Jahrhunderts, die durch schlichte Eleganz, klassische und einfache elementare Grundformen charakterisier wird. In dieser Zeit waren eher Kleinmöbel wie Sekretäre, Nähtische oder auch Schlittenbetten typisch. [...]

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Blankleder

Ist ein etwa vier bis fünf Millimeter dünnes, pflanzlich gegerbtes Rindleder, das sehr häufig bei selbsttragenden Stuhlbespannungen wie zum Beispiel Freischwingern verarbeitet wird.[...]

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Bleichen

Unter Bleichen versteht man das Behandeln von Textilien mit Oxidationsmitteln zum Erzielen eines bestimmten Weissgrades. Gebleicht wird durch Chemikalien, Waschen und Abkochen.[...]

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Blindholzgestell

Das Gestell ist das Skelett einer Garnitur. Werden alle wesentlichen Teile gepolstert und überzogen, so nennt man es Blindholzgestell. Meist bleiben nur noch kleine Holzteile Füße, Blenden und Knaufe sichtbar und werden dann meist durch Beizen oberflächenbehandelt.[...]

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Bonellfederkern

Bonellfederkerne werden maschinell aus Taillendruckfedern mit Drahtstärken von 2,2 – 2,5 mm hergestellt. Die Einzelfedern sind an den oberen und unteren Federringen durch Spiralfederzüge miteinander verbunden. Gegenüber anderen Federkernausführungen besitzt der Bonellfederkern eine geringere Anzahl von Einzelfedern, die durch einen größeren Kopfdurchmesser gekennzeichnet sind. Dadurch entstehende Zwischenräume müssen mit einem festen Polsterträger überbrückt werden. Ein Bandstahl-[...]

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Borte

Die Borte gehört zu den Posamenten und ist ein schmales Gewebeband. Beim Beziehen eines Polstermöbels befestigt der Polsterer die Stoffe mit Klammern am Holzgestell. Die Borte deckt die Metallklammern ab und ist gleichzeitig eine Verzierung der Polsterarbeit. Borten werden aus verschiedensten Spinnstoffen auf Bandwebautomaten, Klöppel- oder Häkelgalonmaschinen hergestellt. [...]

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Bourlets

Zur Herstellung von exakten Kanten an Armlehnen und Rückenlehnen verwendet man in der Polsterwerkstatt eine Bourlets. Ein Bourlet wird sowohl zur Formgebung als auch zur Abdeckung von Holzteilen eingesetzt. Sie besteht in der Regel aus festem Verbundschaum oder Weich-PVC.[...]

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Brokat

Mit Metallfäden durchwirktes Jacquardgewebe, das als Bezugsstoff dient. Brokat zählt zu den reichsten und kunstvollsten Geweben überhaupt. Der Name leitet sich vom italienischen Wort broccato (gestickt) ab, denn in Italien wurde er aus dem Damast entwickelt. Merkmal: mehrfarbige Muster aus Seide mit eingearbeiteten Metall- oder Aluminiumfäden.[...]

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C


Changieren

Wenn die Optik eines Stoffes mehrfarbig schimmert, bezeichnet man dies als Changieren. Der dekorative Effekt entsteht durch Verwendung unterschiedlich gefärbter Kett- und Schußfäden. Bei Velouren und Chenillestoffen entstehen changierende Stellen, wenn sich der Flor auf den Sitzflächen flach legt.[...]

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Chatosen

Chatosen bilden den Abschluß der Vorderseite eines zumeist runden Armteils. Sie werden zumeist mit Stoff bezogen oder als Sichtholz-Chatosen gearbeitet. Sie werden ganz am Ende des Polstervorganges befestigt und verdecken die Polsterklammern des Armteils.[...]

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Chemiefasern

Chemiefasern werden aus natürlichen Polymeren wie z.B. Zellulose und Latex oder aus synthetischen Polymeren und anorganischen Stoffen hergestellt. Möbelbezüge aus Chemiefasern besitzen gute Gebrauchseigenschaften und sind besonders strapzierfähig und pflegeleicht. Bei Dauernutzung erweisen sie sich wesentlich belastbarer als halbsynthetische Fasern wie Viskose oder Baumwolle.[...]

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Chenille

Ein Veloursgewebe, bei dem der Florfaden ähnlich einer Flaschenbürste gesponnen ist. Dieser Faden, meist aus Baumwolle, wird in ein Kettfadensystem eingewebt. So entsteht ein Bezugsstoff mit unregelmäßigem Flor, der keine Strichrichtung aufweist. Chenillestoff hat die positiven Gebrauchseigenschaften von Baumwolle und bei guten Qualitäten eine hohe Abriebfestigkeit. Chenille ist ein Stoff mit samtähnlicher Optik und Haptik, strapazierfähig, wärmend, und meist blickdicht. Er kann sowohl[...]

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Chintz

Der Ausdruck Chintz bezeichnete ursprünglich ein wachsüberzogenes, dünnes, glänzendes Baumwollgewebe. Diese glänzend feine und dichte leinwandgebundene Gewebe wird meist aus Baumwolle, Polyester oder auch als Mischgewebe hergestellt. Der Chintz wird heute vor allem als Dekostoff verwendet.[...]

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Chippendale

Die Stilform Chippendale, auch engl. Rokoko genannt, stellt die Epoche von 1740 bis 1780 dar und verbindet gotisierende und chinesische Einflüsse und zeichnet sich durch virtuose Verwendung der Grundformen aus.[...]

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Chlorieren

Aufgrund ihres wasserabweisenden Faseraufbaus hat Wolle die Eigenschaft in feuchtem Zustand und bei mechanischer Einwirkung zu schrumpfen und zu filzen. Das Chlorieren reduziert diese Eigenschaften mit dem positiven Nebeneffekt der Antifilzwirkung.[...]

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Clubsessel

Ehemals für die Möblierung von Club- und Gesellschaftsräumlichkeiten verwendete vollgepolsterte Sessel, die mittlerweile in allen Formen und Farben auch Einzug in den Privatbereich gehalten haben.[...]

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Cocktailsessel

Einen Cocktailsessel bezeichnet man auch als Clubsessel.[...]

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Cord

Verloursgewebe mit zu Längsrippen geschnittenem Flor. Cord besitzt gute Gebrauchseigenschaften und wird gerne als Bezugsstoff für Polstermöbel verwendet.[...]

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Couch

Eine Couch oder auch Sofa, besitzt eine breite Liegesofa.[...]

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Couchgarnitur

Eine Couchgarnitur besteht aus einem oder mehreren Sofas mit passenden Sesseln.[...]

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Couchtisch

Bezeichnet einen niedrigen Tisch, der als Beimöbel zu einer Polstergarnitur dekoriert wird. Ein Couchtisch steht meist vor dem Sofa einer Garnitur.[...]

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D


Dacron

Dacron ist der Markenname der Firma DuPont für eine Polyester-Faser seit den 1950er-Jahren. Sie wird als weiße Polsterwatte und Füllmaterial für Polsterabdeckungen. Dacron wird auch als Garn eingesetzt. Ob zu Flachgeweben, die an Naturseide erinnern, oder Velours verarbeitet, hat Dacron als Möbelbezugsstoff neben seiner Farbbrillanz Vorzüge wie große Strapazierfähigkeit, Unempfindlichkeit, Lichtechtheit und Pflegeleichtigkeit.[...]

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Damast

Der Herkunftsname ist von der Stadt Damskus abgeleitet und beschreibt einen jacquardgewobenen Stoff. Sein Muster entsteht durch den Wechsel zwischen Kett- und Schußatlasbindung. Damast wird hauptsächlich für klassische Polstermöbel als Möbelstoff eingesetzt. Der dekorative Charakter und die ästhetische Wirkung des Damastes stehen im Vordergrund. Die für den Damast typischen Licht- und Schattenreflexionen entstehen durch eine besondere Webtechnik des hauptsächlich aus Naturfasergarnen[...]

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Daunen

Eine Daune ist eine Feder mit kurzem Kiel und sehr weichen und langen, strahlenförmig angeordneten Federästen ohne Häkchen. Beim lebenden Vogel sind die Federäste durch Körperbewegungen negativ geladen und haben so immer den größtmöglichen Abstand zueinander. Hierdurch bilden sich im Daunenkleid Luftpolster, die vor Kälte oder Hitze schützen.[...]

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Dekostoff

Von Dekostoffe werden für vielfälltige Innenraumdekorationen verwendet, wie etwa Vorhänge, Kissen, Decken und Wandbespannungen. Da sie nicht die erforderlichen Strapazierfähigkeiten mitbringen, werden sie nicht als Bezugsstoff für Polstermöbel verwendet.[...]

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Design

Unter Design versteht man die Gestaltung eines Produkts hinsichtlich seines optischen Erscheinungsbildes und seiner Benutzbarkeit. Ebenfalls verbindet man mit dem Begriff Design die Kunst und Wissenschaft der Produktgestaltung unter ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten.[...]

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Designermöbel

Alle Möbel die von einem Designer entworfe werden, wurden ursprünglich Designermöbel genannt. In der Regel handelt es sich um Markenmöbel mit besonderen Qualitätsmerkmalen. Der Begriff Designermöbel wird oft als Verkaufsargument für meist teure Möbel verwendet. Es ist mehr als fraglich, da das Prädikat Designermöbel nichts über die Qualität oder die Beschaffenheit eines Möbels aussagt.[...]

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Dessin

Dessin bezeichnet in der Textilbranche die französische Bezeichnung für Muster von Textilien.[...]

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Dichte von Schaumstoffen

Eigenschaft und Qualitätsmerkmal für Polsterschäume ist ihre Rohdichte, die durch das Raumgewicht ausgedrückt wird. Man versteht darunter das Verhältnis von fester Masse am gesamten Schaumvolumen, angegeben als Gewicht in Kilogramm pro Kubikmeter Material. Die Masse bildet die tragenden Zellstege und Zellmembranen. Ein schwerer Schaum ist deshalb tragfähiger, formbeständiger und elastischer als ein leichter. Um eine bestimmte Stabilität zu erreichen, werden Zuschnitt-Teile mit[...]

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Dickleder

Das besonders für klassische und rustikale Möbel beliebte Dickleder zeichnet sich durch seine mehr als zwei Millimeter Stärke aus.[...]

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Dralon

Dralon ist eine weiche, leichte und wollähnliche Textilfaser aus Polyacryl. Sie wird zu äußerst strapazierfähigen Bezugsstoffen in Velours und als Flachgewebe verarbeitet. Die luftdurchlässige Oberfläche schafft ein angenehmes Sitzklima. Ferner ist Dralon unempfindlich gegen Sonne, Abrieb und Schweiß. Es ist unempfindlich und lässt sich leicht pflegen und auch bei hartnäckigen Flecken sehr gut reinigen.[...]

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Dreisitzer

Ein Dreisitzer ist ein Sofa, welches ausreichend Platz für 3 Personen bietet und teilweise auch eine sichtbare Unterteilung der Sitz- und Rückenlehne zu eigen hat.[...]

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E


Effilé

Effilé wird auch als Kissenschnitt bezeichnet und ist eine Borte aus Fransen und Schlingen, welche als Besatz an Kissen aufgenäht wird. [...]

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Einfaßnaht

Ein Einfaßband wir zusätzlich aufgenäht und sichert die Schnittkante des Bezugsstoffes.[...]

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Einfache Kappnaht

Sie wird hergestellt, indem an die zuvor genähte Stütznahtentsteht nur ein Stoffteil gekappt und mit dem Nahtüberstand vernäht wird.[...]

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Eingesandter Stoff

Kunden können einem Polstermöbelhersteller einen eigenen Bezugsstoff einsenden. Dieser wird dann, ohne Qualitätsprüfung, zur Herstellung des Möbelstückes verwendet.[...]

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Elastan

Ist eine Polyurethan Faser, die Stoffen eine Elastizität verleiht. Sie kann um ein mehrfaches gedehnt werden und springt sofort wieder nahezu in die ursprüngliche Länge zurück.[...]

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Emission

Das Ausströhmen von Schadstoffen in die Atmosphäre heißt Emission.[...]

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Empire

Das Empire ist eine Stilform zwischen den Jahren 1804 und 1830. Sie ist eine Strömung der Bildenden Kunst die sich parallel zum ersten französischen Kaiserreiches (1804–1814) entwickelte. Sie ist dem Klassizismus unterzuordnen und greift pompös aufgebaute, klassische Grundformen auf.[...]

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Ergonomische Polstermöbel

Die gesunde und Rückenfreundliche Sitzhaltung wird je nach Statur, Körpergröße etc. ermittelt und ergonomisch bei der Manufaktur der Polstermöbel individuell berücksichtigt und angepasst. [...]

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F


Federung

Die Art der Federung hat einen bedingten Einfluss auf den Sitzkomfort eines Polstermöbels und sollte auf den jeweiligen Aufbau des Möbels abgestimmt sein. Man unterscheidet: [...]

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Funktionssofa

Ein Funktionssofa ist ein elektrisch oder manuell verstellbares Sofa, das darauf abzielt eine individuell geeignete Sitz- oder Liegeposition unter Berücksichtigung von ergonomischen Gesichtspunkten zu erreichen. [...]

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G


Garne

Garn ist nach DIN 60900 ein Sammelbegriff für alle textilen Gebilde, welche linienförmig verlaufen. Danach ist Garn ein langes, dünnes Gebilde aus einer oder mehreren Fasern. Garn ist ein textiles Zwischenprodukt, welches zu Geweben, Gewirken und Gestricken verarbeitet werden kann oder auch zum Nähen verwendet wird.[...]

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Garnierstich

Alle Garnierstiche, die eine Formung und eine Formerhaltung der verschiedenen Polsterteile ermöglichen, werden von links nach rechts ausgeführt.[...]

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Garnitur

Die Komposition von Polstermöbel und Polstermöbelgruppen wird als Garnitur bezeichnet. In der Regel besteht eine einbache Garnitur aus einem Sofa und 2 Sesseln. [...]

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Gerbung

Das Ziel des Gerbvorgangs ist es, das Faulen der tierischen Eiweißstoffe, aus denen die Haut der Blöße besteht, zu verhindern, sie unverweslich und haltbar zu machen. Gleichzeitig sollen die vielseitigen natürlichen Eigenschaften der Rohhaut zur Geltung gebracht werden. Dies geschieht mit Hilfe von pflanzlichen, physikalischen oder chemischen Gerbmitteln. Durch die Gerbung erhält die Rohhaut eine verbesserte Elastizität und Geschmeidigkeit. Zusätzlich lassen sich wesentliche Eigenschaften[...]

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Gewebte elastische Gurte

Gewebte, elastische Gurte werden nach einem bewährten System hergestellt. Die Gewebestruktur entsteht durch die Verkreuzung der textilen Begleitkette und dem unelastischen Schußmaterial, die die für das Dehnungsverhalten verantwortliche Gummiader (aus Naturkautschuk) umschließen. Durch die Art der Einbindung der Gummiader wird das Dehnungsverhalten des Gurtmaterials bestimmt. Zugleich erreicht man eine Schutzfunktion gegen Lichteinwirkung (UV-Strahlen) und schädliche Außeneinflüsse. Die[...]

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Gewirkte Möbelstoffe

Der grundsätzliche Unterschied gewirkter Möbelstoffe zu gewebten Möbelstoffen besteht darin, dass gewirkte Möbelstoffe nicht nach dem Prinzip von Kette und Schuss, also durch Fadenkreuzung, hergestellt werden, sondern nach dem Maschenprinzip. Es werden mehrere Kettfäden nach dem Maschenprinzip miteinander verbunden. In der Fachsprache spricht man von der Kettenwirktechnik oder auch von der Rascheltechnik. Gewirkte Möbelstoffe werden sowohl als Wirkvelours (Raschelvelours) als auch als[...]

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Gobelin

Gobelins sind klassische Jacquardgewebe. Sie entsprechen im Aussehen den früheren Wandbildteppichen. Ihre Musterungen gehen von heraldischen Motiven über florale Motive und Blumenbuketts bis zu Landschaftsbilder, Jagd- und Ritterszenen etc. Sie werden meist aus Baumwoll- oder Viskosefasern hergestellt.[...]

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Gotik

Die Gotik ist die Stilform der Epoche von 1200 bis 1400 n. Chr., die sich durch sachliche Konstruktion und scharfkantige Profilierung ausdrückt.[...]

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Gurte

Für den Aufbau von elastischen Rücken- und Sitzpolsterungen können gewebte Gummi- oder Vollgummigurte verwendet werden. Unelastische Gurte aus Jute dienen zum Aufbau der Unterpolsterung.[...]

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H


Höhenrapport

Mit Höhenrapport meint man den Abstand, in dem sich ein Stoffmuster der Höhe nach, also in Kettrichtung, wiederholt. Anschaulicher ist der Begriff Längenrapport.[...]

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Halbleinen

Ist der geschützte Begriff für Gewebe mit einer Kette aus reiner Baumwolle und einem Schuss aus reinem Leinen, wobei der Leinenanteil mindestens 40% des Gesamtgewichts ausmachen muss. Sie haben deshalb die Optik und die positiven Gebrauchseigenschaften sowohl von Baumwolle als auch von Leinen, sind glatt und matt glänzend, weitgehend fusselfrei, saugfähig, sehr strapazierfähig und gut waschbar. Daher wird die Halbleinenkombination hauptsächlich für Bett-, Bad-, Tisch- und Küchenwäsche[...]

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Haptik

Mit der Haptik eines Stoffes meint man die Art und Weise, wie er sich anfühlt – also beispielsweise weich oder rau, glatt oder flauschig. Der Begriff leitet sich vom griechischen Ausdruck für „greifbar“ her und bezeichnet all das, was wir über den Tastsinn wahrnehmen können. Neben der Optik und den Gebrauchseigenschaften gehört die Haptik zu den wichtigsten Eigenschaften eines Stoffes.[...]

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Heftung

Unter einer Heftung versteht man eine Polsterflächenaufteilung, die durch flachgewebte, geometrische Einzelaufteilungen gekennzeichnet ist. Sie entsteht, indem der Polsterbezug an spiegelbildlich markierten Stellen mit Hilfe von Heftstichen durch eine elastische Polsterauflage bis auf das Grundpolster gezogen und dort befestigt wird. Nach der Form der Heftfelder unterscheidet man Raute, Rauten mit Pfeifen, halbe Rauten mit Pfeifen, Quadrate und Rechtecke.[...]

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Hinterstich-Nähstich

Er heißt auch „Rückstich“ und wird ebenfalls mit einer geraden Nadel ausgeführt. Die Nadel wird dabei immer von unten her durch das letzte Loch nach oben geführt und in das vorletzte Loch zurückgestochen. Auf der Rückseite soll der Faden stets entweder oberhalb oder unterhalb der Nadel liegen, nur so sind die Stiche auf der Rückseite einwandfrei. Die einzelnen Stiche bilden Schlingen, die sich bei Zugbeanspruchung zuziehen.[...]

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Hochgewebe

Hochgewebe vor allem Gobelins – werden am Hochwebstuhl mit senkrecht verlaufender Kette gewebt. Jedoch: Vereinzelt wird bei Stoffen oder Teppichen mit Flor ebenfalls von Hochgeweben gesprochen, selbst wenn sie an einem Flachwebstuhl entstanden sind – als Abgrenzung zu den Flachgeweben ohne Flor.[...]

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Hochlehner

Ein Hochlehner ist ein Sessel mit überproportional hoher Rückenlehne von 105 bis 110 cm.[...]

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Hocker

Einfaches Sitzmöbel oder Stuhl ohne Arm- und Rückenlehne. [...]

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Holzarten

Für Qualitäts-Polstermöbel werden nur ausgesuchte Hölzer wie zum Beispiel Buche, Red Alder, Linde, Kirsche und Ahorn verwendet.[...]

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Huntingleder

Huntingleder ist ein auf der Spaltseite geschliffenes Rauhleder. Es hat so gut wie keine Narbung, so dass Schmutz und Feuchtigkeit sich nicht so leicht festsetzen können. Außerdem ist es besonders kratzfest.[...]

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Husse

Als Husse (französisch: Housse) bezeichnet man einen dekorativen textilen Überwurf für Polstermöbel. Diese Art der Polsterung lässt ein Möbelstück legerer wirken.[...]

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I


Imprägnierung

Um Polstermöbel, Textilien und andere Stoffe zu schützen, werden sie zB. mit Wachsen und Harzen imprägniert. Die Behandlung gewährleistet Schutz vor Fäulnis, Insektenbefall, Entflammbarkeit, und ist wirkt sich auch wasserabweisend aus. [...]

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Inlett

Das Inlett ist ein besonders dichtes Körper- oder Atlasgewebe, das zum Nähen von Feder-beziehungsweise Daunenbetten oder Beilegekissen für Polstermöbel verwendet wird, also feder- und daunendicht ist. Meistens wird es aus Baumwolle hergestellt, es gibt jedoch auch Mischungen mit Viskose, Polyester oder Polyamid. Handelt es sich um ein leinwandbindiges, daunendichtes Gewebe, nennt man es auch „Einschütte“.[...]

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ISO

1987 brachte die International Standard Organisation (ISO) erstmals eine Normenreihe heraus, welche Modelle für die Gestaltung von Qualitätssystemen enthielt. Die Normen wurden in kurzer Zeit in die nationalen und in das europäische Normenprogramm übernommen. Die ISO-Normenreihe 9000 ist in zahlreichen nationalen und internationalen Normen in der Welt verankert und ist die am weitesten verbreitetste. Um den internationalen Bestrebungen zur Harmonisierung normierter QM-Systeme zu entsprechen,[...]

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J


Jacquard

Nach ihrem Erfinder Joseph-Marie Jacquard benannte Gewebe, bei denen die Muster nicht aufgedruckt werden, sondern durch aufwendiges Verweben der Garne entstehen.[...]

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Jute

Jute wird aus Pflanzenfasern gewonnen und dient und dient zur Bespannung am Polster und Unterpolster. [...]

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Jutegurte

Sind schmale, leinwandbindige Gewebestreifen aus Jutegarnen in Breiten von 8 cm für Sitzpolsterungen und 7 cm für Rückenlehnenpolsterung. Ausschlaggebend für ihre Qualität ist die Art der verwendeten Zwirne für die Kette (zwei- oder dreifach) und die Fadendichte. [...]

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K


Köper

Köper heißt jedes in Köper-Bindung gewebte Gewebe. Die Köperbindung zählt zu den drei Grundbindungen. Ihr Rapport geht über mindestens drei Kett- und drei Schussfäden. Durch die Bindung ergeben sich die für einen Köper so charakteristischen, diagonal im Gewebe verlaufenden Rippen, die so genannten Grate. Je nachdem, ob sie mehr von der Kette oder vom Schuss gebildet werden, spricht man von Kett- oder Schussköper oder vom gleichseitigen Köper. Variationen sind auch Breit- oder[...]

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Kaltschaum Festpolsterung

Der Kern einer sehr guten Festpolsterung besteht aus hochwertigem Kaltschaum. Die Kombination unterschiedlicher Härtegrade wurde auf ergonomische Anforderungen ausgerichtet und bringt optimalen Langzeit-Komfort. Auf der Oberseite wird die Kaltschaumpolsterung mit Lastilux abgedeckt. Der spezielle Aufbau garantiert eine überdurchschnittliche Feuchtigkeits- und Luftdurchlässigkeit sowie festen Halt.[...]

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Kappnaht

Besonders haltbare Doppelnaht, bei der die überstehenden Nahtränder schmalkantig abgesteppt sind.[...]

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Keder

Zum Verdecken und Verzieren sichtbarer Nähte sowie zur Kantenverstärkung dient ein Keder. Bei dessen Herstellung umhüllt die Näherin eine dünne Kederschnur mit dem Bezugsstoff der Garnitur. Hierfür benötigt sie einen Spezialfuß an der Nähmaschine, den Kederfuß. So entsteht eine dekorative Wulst. Der Keder stellt ein markantes Dekorationselement dar und wird sehr häufig farblich vom Bezugsstoff abgesetzt. [...]

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Keder Stürznaht

Zwischen die zu verstürzenden Stoff- oder Lederteile wird ein Keder gelegt und mit Hilfe eines Kederfußes vernäht.[...]

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Kette

Längsfaden und Gerüst von Textilgeweben.[...]

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Klassizismus

Der Klassizismus von 1780 bis 1804 als prägende Stilform zeichnet sich beim Möbel durch seine klassischen Grundformen und einfache, klare Gliederung aus, die fast spröde auf den Betrachter wirkt.[...]

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Konfektionierung

Verarbeitung von Schaumstoffen oder Bezugsstoffen zu Fertigteilen für Polstermöbel.[...]

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Kordel

Kordel ist die Bezeichnung für zusammengezwirntes Mehrfachgarn auf Basis von Baumwolle, Seide oder Kunstseide.[...]

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Korpus

Der Korpus ist die tragende Grundkonstruktion eines Polstermöbels, wobei der Korpus nicht mit dem Gestell zu verwechseln ist.[...]

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Kräuselband

Kräuselband ist ein anderer Ausdruck für Gardinenband.[...]

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Kräuseln / Nähtechnik

Mit Hilfe eines Bandes und dem veränderlichen Obertransport lassen sich Mehrweiten des Bezuges auf bestimmte Abmessungen einarbeiten.[...]

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L


Lösungsmittel

Dienen als leicht flüchtige Flüssigkeiten zum Lösen von Harzen, Wachsen und Nitrozellulose, d.h. sie machen den Lack erst verarbeitungsfähig. Bewährte Lösungsmittel sind z.B. Alkohole oder Terpentin. Zunehmend werden sie aber durch unschädliche, hautverträgliche und geruchsmilde Alternativprodukte ersetzt. Bei den neu entwickelten Wasserlacken ersetzt Wasser weitgehend die organischen Lösungsmittel.[...]

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Lüster

Mit dem Lüster meint man den Glanz einer Faser, eines Garns oder eines Stoffs. Seide zum Beispiel hat einen ganz natürlichen Lüster. Der Begriff wurde vom französischen „lustre“ für „Glanz“ oder auch „Glasur“ eingedeutscht.[...]

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Landhausstil

Der Landhausstil entsteht im England des 18. Jahrhunderts. In den durchaus schlossartigen Landhäusern von Adel und reichem Bürgertum ergibt sich wegen der typisch englischen Sammelleidenschaft eine bunte Mixtur aus den geschnitzten Eichenmöbeln der Renaissance, dem vergoldeten Stuck des Barock, den Damastdraperien des Rokoko und den üppigen Polstermöbeln des Regency. Mit den Jahrhunderten entwickelt sich daraus der heute beliebte Landhausstil: eine ungezwungene, natur- und kulturverbundene[...]

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Latex

Latex oder auch Schaumgummi genannt, ist ein hochelastischer Stoff, der aus dem Gummibaum gewonnen und aus dessen Milch hergestellt wird. Die Eigenschaft kontinuirlich das ursprüngliche Volumen anzunehmen hat dem Naturprodukt viele Einsatzbereiche ermöglicht.Größtenteils wird es in der Herstellung von Matratzen verwendet.[...]

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Latexmatratze

Matratzen aus Latex bieten einen äußerst komfortablen Liegekomfort. 5 Zonen Luftkammern Spezial Natur-Latex-Stiftkern 14 cm. Hochelastisch und extrem luftdurchlässig.[...]

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Lattenrost

Ein Lattenrost besteht als Grundmodell aus Sichtholzleisten in Naturgummipuffern gelagert. Die Härteeinstellung läßt sich individuell einstellen.[...]

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Laubhölzer

Laubhölzer sind langsam wachsende Holzarten. Harte Laubhölzer sind zum Beispiel Eiche, Buche, Nußbaum, Esche und Ulme. Um die auffallende Holzmaserung sichtbar zu lassen, erhalten diese Hölzer meistens eine transparente Oberflächenbehandlung.[...]

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Leder

Laubhölzer sind langsam wachsende Holzarten. Harte Laubhölzer sind zum Beispiel Eiche, Buche, Nußbaum, Esche und Ulme. Um die auffallende Holzmaserung sichtbar zu lassen, erhalten diese Hölzer meistens eine transparente Oberflächenbehandlung.[...]

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Lederfärbung

Die Färbung der Leder erfolgt vorwiegend in rotierenden Fässern oder in Trommelmaschinen. Neben der durchfärbenden Fassfärbung gibt es auch weniger bedeutsame Färbeverfahren: färben in der Haspel (Bottich), in der Durchlauffärbemaschine oder die Bürst- oder Spritzfärbung. Meistens wird in einem weiteren Arbeitsgang noch gefettet und anschließend getrocknet. Es kommen vor allem drei Methoden zum Einsatz: Die Anilinfärbung (Transparenfärbung), die Semi-Anilinfärbung (leicht[...]

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Lederpflege

Naturbelassenes Leder sollte regelmäßig mit einem weichen, trockenen oder leicht feuchten Fensterleder abgestaubt werden. Zweimal jährlich sollte es mit einem Spezialpflegemittel behandelt werden, damit das Leder weich und geschmeidig bleibt (zuvor an versteckter Stelle testen!). Leder darf nie durchfeuchten. Starkes Reiben sollte vermieden werden. Nubuk- und Veloursleder sollte von Zeit zu Zeit mit der Polsterdüse des Staubsaugers abgesaugt werden. Speckige Stellen kann man mit einem[...]

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Leinen

Das Leinen ist die Stängelfaser der Lein- beziehungsweise Flachspflanze Linum Usitatissimum – eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Funde in Pfahlbauten aus der jüngeren Steinzeit zeigen, dass Leinen schon in der Vorgeschichte eine Rolle spielte. Bei den Ägyptern war es ein Symbol für Reinheit, das ein hervorragender Wärmeleiter, also kühlend bei Hitze, sehr reißfest, kaum elektrostatisch aber schmutzabweisend und bakterienhemmend, sehr saugfähig, unempfindlich gegen Laugen,[...]

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Leiterstich

Die erste Garnierung einer kräftigen, freifedernden Kante wird fast immer mit dem Leiterstich ausgeführt. Dieser Stich wird so genannt, weil die Oberfläche desselben stufenförmig wie eine Leiter aussieht. Mit diesem Stich wird der Kantendraht mitgefaßt.[...]

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Lichtechtheit

Alle textilen Gewebe leiden unter der Einwirkung direkter Sonneneinstrahlung. Hellere Farben verändern sich durch Lichteinwirkung schneller als dunklere. Die Bewertung der Farbechtheit von Textilien gegenüber dem Tageslicht wird in einer Skala von 1 bis 8 klassifiziert, wobei 1 die schlechteste und 8 die beste Lichtnote darstellt. Beobachtet wird die deutliche Veränderung von Muster und Farbe im Verhältnis zur Typfärbung.[...]

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Links-Rechts-Naht

Hierbei wird die verstürzte Naht durch ein weiteres Abnähen von rechts haltbarer und markanter.[...]

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Litze

Der Ausdruck Litze kann zweierlei bedeuten: Zum einen ist eine Litze eine schmale, flach geflochtene Borte. Zum anderen heißt auch ein Teil des Webstuhls so: Jeder Schaft ist mit zahlreichen Drahtschienen bestückt, die in der Mitte jeweils eine Öse haben – die Litzen. Durch jede Litze wird ein Kettfaden gezogen, der somit auf und ab bewegt werden kann. Am Jacquardwebstuhl ohne Schäfte ist jede Litze frei beweglich.[...]

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Lorica

Bezugsstoff aus Chemiefaser mit Nappaleder-Optik. Wird vorrangig im Objektbereich eingesetzt.[...]

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Lose Polster

Kissen und Auflagen, die nicht mit dem Möbel fest verbunden sind. Bei flachen Polsterkissen sollte das Füllmaterial in Kammern durch Stege getrennt sein. Vollpolsterkissen mit Schaumstoff, Federkern oder losen Füllungen bilden eine Einheit mit Federung und Grundpolsterung. Je nach Kombination der drei Elemente kann der Sitzkomfort von fest über medium und semi-soft bis hin zu soft gestaltet werden.[...]

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Louis 14

In der Zeit Louis 14. (1660-1710) dominierte eine Stilform, die durch Ihre geschweifte Grundform und geschwungenen Profile zu erkennen ist. Die Konstruktionen wirkten noch schwer im Verhältnis zu den folgenden Epochen.[...]

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Louis 15

Die Stilform in den Jahren von 1735 bis 1765 war der Rokoko, die Merkmale dieser Epoche sind die überreich geschwungene Form und die asymmetrische Mittelpartie.[...]

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Louis 16

Die Epoche Louis 16. von 1774 bis 1789, auch als französicher Klassizismus bekannt, prägt durch klassische Grundformen und einfache, klare Gliederung. Diese Stilform wirkt etwas steif, aber auch grazil.[...]

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Lurex

Lurex ist ein Handelsname für glitzernde Metallgarne. Sie bestehen aus feinsten Aluminiumbändchen, die auf Zellulose-Acetat-Folien aufkaschiert werden.[...]

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Lycra

Lycra ist ein Markenname für eine Elastanfaser.[...]

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M


Mélange

Mélange, französisch für „Mischung“, kann mehreres bezeichnen: Garne, die aus verschiedenen fasern oder Farben gesponnen sind, nennt man Mélange-Garne oder melierte Garne. Auch ein daraus gewebter Stoff heißt Mélange. Und ein Stoff, bei dem verschiedenartige Kett- und Schussgarne einen melierten Effekt ergeben, wird ebenfalls oft so genannt.[...]

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Maßbeständigkeit

Mit der Maßbeständigkeit eines Stoffes meint man im Allgemeinen, inwieweit er im Gebrauch seine ursprünglichen Abmessungen behält – also weder bei der Wäsche schrumpft, noch sich beim Bügeln verzieht oder als Vorhang aushängt, das heißt verlängert.[...]

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Marabou

Marabou nennt man eine Veloursborte, deren Oberfläche gewölbt ist – sie erinnert daher entfernt an eine Boa aus Federn des Marabou, einer tropischen Storchenart.[...]

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Mercerisieren

Das Mercerisieren ist eine Behandlung von Garnen und textilen Flächen aus Baumwollfasern, meist in kalter Natronlauge unter ständiger Spannung. Durch Behandlung mit verdünnter Natronlauge im gespanntem Zustand quillt Baumwolle. Sie verliert bei Streckung ihre Windungen und erhält einen rundlichen Querschnitt. Dadurch nimmt ihr Glanz zu, und die Zugfestigkeit erhöht sich. Die Farbstoffaufnahmebereitschaft verbessert sich, Farbstoff kann dadurch eingespart werden. Wird die Baumwolle ohne[...]

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Mikrofaserfliesstoffe

Mikrofasern (z.B. Alcantara, Amaretta) sind feinstsynthetische Fasern, von denen ein rund um den Äquator geschlungener Faden der feinsten Microfasern gerade mal 450 Gramm wiegen würde. Lederimitat ist die umgangssprachliche Bezeichnung dieser Bezugsstoffe. Das leichte, samtig-weiche Material aus Chemiefaser ist atmungsaktiv, reiß- und scheuerfest, formbeständig, wasser- und schmutzabweisend sowie pflegeleicht.[...]

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Mischgarne

Mischgarne bestehen aus verschiedenen Fasern, zum Beispiel einer Naturfaser wie Baumwolle und einer Chemiefaser wie Polyester. Beide Faserarten – manchmal sind es auch drei der vier – werden bereits vor dem Verspinnen miteinander gemischt und dann zu einem einheitlichen Garn ausgesponnen.[...]

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Mischgewebe

Die Zusammenstellung von Garnen verschiedener Fasertypen oder Mischgarnen wird als Mischgewebe bezeichnet.[...]

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Modalfaser

Modalfasern sind Spinnfasern auf Zellulosebasis, die nach dem Prinzip des Viskoseverfahrens hergestellt werden. Während verschiedener Produktionsphasen werden jedoch Modifizierungs-Chemikalien, so genannte „Modifiers“, zugesetzt. Dadurch bekommen die Fasern eine deutlich verbesserte Festigkeit gegen Dehnung in nassem und trockenem Zustand. Das bedeutet, dass sie auch bei hoher Beanspruchung und häufiger Wäsche sehr formbeständig sind. Gleichmäßigkeit, Feinheit, Schmiegsamkeit sowie[...]

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Mohair

Die Haare vom Fell der Angoraziege werden zu einem Mohair-Velour verarbeitet. Die Glätte der elastischen Mohairfaser verhindert, dass bei intensiver Benutzung der Möbelbezugsstoff verfilzt. Die Mohairfaser hat einen angenehmen weichen Griff, ist außerordentlich strapazierfähig und verlangt nur wenig Pflege. Eigenschaften: atmungsaktiv, gute Wärmeisolation, gute Feuchtigkeitsaufnahme, gute Scheuerbeständigkeit, eleganter Glanz, geringe elektrostatische Aufladung durch natürliche[...]

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Moiré

Möbelstoffe mit Musterungen, die an Holzmaserungen oder Wasserwellen erinnern. Sie werden meist aus zellulosischen Chemiefasern, wie z.B. Viskosefasern hergestellt. Beim echten Moiré entsteht das Musterbild direkt nach dem Weben, indem zwei Stoffbahnen aufeinandergelegt und kalandert werden. Es entsteht ein willkürliches, unregelmäßiges Muster. Der Musterverlauf entsteht also zufällig. Echter Moiré kann nicht im Rapport verarbeitet werden. Unechter Moiré hat ein nachträglich[...]

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N


Nadelholz

Nadelhölzer sind weiche bis mittelharte Hölzer, z. B. Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche usw. Die Großporigkeit dieser Hölzer gewährleistet ein gutes Verankern bestimmter Überzugsmittel. Diese Hölzer sind zum Teil harzhaltig.[...]

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Nahtbild

Der optische Gesamteindruck einer Naht einschließlich Auswahl von Stichtyp, Nähmittelfarbe und -stärke.[...]

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Nahtbild

Nahthaltbarkeit und Nahtsicherheit während des Gebrauchs. Die Stichlänge und die Stichdichte haben einen entscheidenden Einfluß auf die Nahtfestigkeit und Nahtdehnung. Textile Bezugsmaterialien können je nach Beanspruchung mit kurzer Stichlänge vernäht werden. Beim Zusammenfügen von Lederteilen wird ein längerer Stich empfohlen, damit nicht ein Perforationseffekt einrtitt. Eine zu geringe Stichdichte kann die Materialdehnung im Bereich der Naht blockieren, was unter Umständen zu Zügen[...]

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Nahtverarbeitung

Die verfahrenstechnische Auswahl und Wirkung der nahtbezogenen Einflußfaktoren, wie z.B. Nahtart, Stichtyp, Stichdichte, Fadenspannung, Transporteur und Nähmittel versteht man unter der Nahtverarbeitung.[...]

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Nahtverlauf

Die Lage einer Naht im Hinblick auf Funktion und Wirkung.[...]

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Nappaleder

Nappaleder wird vielfach bei Polstermöbel verwendet. Der Sammelbegriff ist dem Napa Valley entlehnt, weil dort ursprünglich äußerst geschmeidige Glattleder hergestellt wurden. Nappaleder bezeichnet chromnarbiges und vollgegerbtes Glattleder und wird aus den Tierhäuten verschiedener Tiere hergestellt. [...]

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Naturfasern

Aus Tierhaaren oder Pflanzen gewonnenes Material wie Baumwolle, Jute, Leinen, Mohair, Schurwolle und Seide.[...]

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Neckleder

Neckleder ist ein Leder mit ausgeprägtem Narbenbild. Es kann von 1,8 bis 5 Millimeter dick sein. Mast- und Halsfalten sind sichtbar.[...]

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Nessel

Der Nessel ist ein schlichter, leinwandbindiger Stoff aus einfachen Baumwollgarnen. Er kommt entweder naturweiss oder gebleicht und in vielen verschiedenen Breiten in den Handel und wird häufig als Druckgrundware verwendet. Man unterscheidet den relativ groben Cretonne vom feinfädigeren Renforcé und dem noch feineren Kattun.[...]

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Nosagfedern

Nosagfedern können ein Teil einer Unterfederung sein und werden unter diesem Punkt näher definiert.[...]

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Nubukleder

Nubukleder ist ein auf der Narbenseite geschliffenes, samtartiges und edles Kalb- oder Rindleder. Der Schliff korrigiert die Naturmerkmale leicht. Es ist sehr empfindlich, zeigt schnell Gebrauchsspuren und bekommt eine Patina.[...]

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Nylon

Nylon ist ein Gattungsbegriff für Polyamidfasern, jedoch kein geschützter Markenname. Die Fasern werden im Schmelzspinnverfahren produziert. Wie auch andere Polyamide ist Nylon hochelastisch, sehr reißfest und scheuerbeständig, schnell trocknend, knitterfest, mottensicher, laugenfest, fäulnisbeständig und plissierfähig. Allerdings neigen weiße Nylonartikel zum Vergilben und Vergrauen, da ihre weiße Farbe durch optische Ausheller entsteht.[...]

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O


Oberfläche

Oberflächenbehandlungen von Polstermöbel sorgen für Langlebigkeit und betonen die Optik. Dies geschieht beispielsweise durch Wachsen, Beizen oder durch Mattierungen.[...]

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Ohrenbacken Sessel

Ein Ohrenbacken Sessel besitzt eine hochgezogene Rückenlehne mit seitliche Backen. Er stützt Schulter, Nacken und Kopf sehr bequem ab.[...]

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Ottomane

Bezeichnung eines niedrigen Sofas ohne richtige Rückenlehne und mit nur einer Armlehne. Sie geht auf den Begründer der osmanischen Dynastie in der Türkei, Othman, zurück.[...]

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P


Paspel

Paspel ist ein Synonym für Keder, dessen Definition Sie in diesem Lexikon finden können.[...]

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Patina

Patina wird eigentlich als der grüne, braune oder schwarze Edelrost definiert, der mit den Jahren auf Kupfer und Bronze entsteht. Generell versteht man unter Patina mittlerweile jedoch jede in Schönheit gealterte Oberfläche, sei es nun Holz mit Gebrauchsspuren und abgeblättertem Lack oder seien es Stoffe in ausgewaschenen Farben oder mit abgewetzt aussehender Oberfläche. Für den Shabby Chic kommt nur Patiniertes in Frage. Jedoch: Nicht alles, was nach Patina aussieht, ist wirklich alt –[...]

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Patina

Patina bedeutet "dünne Schicht". Oberflächenstruktur und Farbe, die entweder durch natürliche oder künstliche Alterung herbeigeführt wird.[...]

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Pflanzenfasern

Pflanzenfasern nennt man alle aus Pflanzen gewonnenen Textilfasern. Man unterteilt sie in die so genannten Samenfasern, wie Baumwolle oder Kapok, und die so genannten Bastfasern, zu denen Stängelfasern wie Leinen, Ramie, Hanf oder Jute gehören. Zu den Hartfasern rechnet man die nur für Teppiche geeigneten Fasern, wie Kokos und Sisal. Alle Pflanzenfasern sind Zellulose-Fasern.[...]

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Pflegesymbole

Mit Pflegesymbolen wird heute aufgrund internationaler Vereinbarungen jeder Stoff gekennzeichnet – jedoch nur auf freiwilliger Basis. Allerdings sind die verwendeten Symbole und ihre genaue Reihenfolge auf den Etiketten nämlich Waschen – Chloren – Bügeln – Chemisch Reinigen – Tumblern – international verbindlich festgelegt.[...]

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Pigmente

Die mikroskopisch kleinen, festen, unlöslichen Pigmente sind im Bindemittel feinst verteilt (Fachbegriff: dispergiert) und geben dem Lack die Farbe und Brillantes. Das Färbeverhalten eines Pigments ist die Eigenschaft, den eigenen Farbton und die Farbstärke in Mischung mit anderen Pigmenten mehr oder weniger zu verändern. Die Eigenschaften der Pigmente werden durch ihre Molekülstruktur, den Kristallaufbau und die Größe bestimmt. Mit organischen Pigmenten lassen sich besonders brillante[...]

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Pilling

Möbelstoffe aus Mischgewebe (z.B. Schurwolle) sind besonders anfällig für kleine Knötchen, im Fachjargon Pills genannt, die durch Gebrauch, etwa durch Scheuern mit andern Materialien, auf der Oberfläche entstehen. Die verknäulten Fasern arbeiten sich aus dem Bezugsstoff heraus, beeinträchtigen aber nicht dessen Haltbarkeit und können mit einem speziellen Rasiergerät entfernt werden. Je loser und flauschiger ein Garn oder Gewebe, umso größer ist auch die Gefahr des Pillings. Sie sind[...]

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Piqué

Jacquardgewebte Doppelgewebe in relief- und konturenartiker Optik, meist mit Rippen-, Steifen- oder Wabenmustern, die hauptsächlich aus Baumwoll- oder Viskosefasern hergestellt werden. Die Musterung sieht aus, als wäre sie durch Steppen erreicht worden (Piqué = franz. gesteppt). Piqué ist ein kleingemusterter Matelassé.[...]

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Plüsch

Plüsche sind samtartige Gewebe oder Gewirke mit Flor, und zwar solche mit einem relativ hohen Flor von wenigstens drei Millimetern.[...]

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Pol

Polsterfachbegriff für einen Flor.[...]

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Polgewebe

Gewebe, die neben den beiden Grundfadensystemen, der Kette und dem Schuss, über ein drittes Fadensystem verfügen, das den Pol bildet. Polgewebe gibt es mit aufgeschnittener Polschlinge, wie z.B. Samt und Velours, oder mit geschlossener Schlinge, wie z. B. Epinglé. Die vertikal eingebundenen Polfäden schützen das Grundgewebe vor der Gebrauchsbeanspruchung. Sie können der Scheuerbeanspruchung, ähnlich den Haaren einer Bürste, ausweichen und werden so weniger beansprucht.als die[...]

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Polsterhöhe

Der Polsteraufbau wird unterschieden nach der Polsterhöhe in Flach- und Hochpolsterung. [...]

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Q


Qualität

Qualität ist ein Terminus zur Bewertung von Merkalen, Eigenschaften, Beschaffenheiten und Zuständen von Einheiten. Speziell in der Polsterung, Materialbeschaffenheit, Verarbeitung etc. geht es darum dem Anspruch der Zielgruppen an das Produkt Genüge zu leisten.[...]

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Quaste

Die Quaste auch Troddel genannt, ist eine an ihrem Ende aus Gimpen oder Schnüren ausgefranste Schnur mit büschelartigen Aussehen. Im Gegensatz zur Franse, die immer fortlaufend auftritt, steht die Quaste für sich alleine. Aufgrund der eigenwilligen Form werden Quasten nur gelegentlich als auffälliges Schmuck- oder Abschlusselement bei Polstermöbeln eingesetzt. [...]

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R


Rückenpolsterung

Bei dem Rückenpolster unterscheiden wir zwischen einem fest aufgepolsterten Korpusrücken und einem gepolsterten Korpusrücken mit vorstehenden losen Kissen. Bei den losen Rückenkissen setzen wir Kaltschaumkerne mit unterschiedlichen Raumgewichten von 28 - 35 kg/cbm oder ein Rhombo-lux Kissen ein. Die Unterfederung eines fest aufgepolsterten Korpusrückens besteht aus elastisch gewebten Gummigurten. Alle verpolsterten Schaumstoffe werden bei der Verarbeitung zusätzlich mit einer Diolenwatte[...]

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Rapport

Rapport bezeichnet ein sich ständig wiederholendes Muster im Stoff. Der Stoffverbrauch ist höher als beim UNI-Stoff.[...]

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Rautenheftung

Bei der Rautenheftung handelt es sich um eine spezielle Heftung, die unter dem Punkt Heftung erklärt wird.[...]

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Recamiere

Benannt nach der Französin Juliette Recamier, bezeichnet es ein Sofa mit nur einer Armlehne und einer Rückenlehne.[...]

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Relaxsessel

Oberbezeichnung für einen Fernsehsessel bzw. Ruhesessel. Rücken- und Fußpositionen lassen sich manuell, mit leichtem Körperdruck oder per Motor, auch mit Fernbedienung, verstellen. Für gehandicapte Menschen ist die motorbetriebene Aufstehhilfe eine Erleichterung: Sie bringt den Sessel so in Position, dass der Sitzende ohne nennenswerten Körpereinsatz aufstehen kann.[...]

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Rhombo Lux

Die losen Rhombo Lux Sitzkissen bestehen aus einer ausgeklügelte Mischung von rhombenförmigen Luftzellenstäbchen aus PUR-Schaumstoff und Naturfedern, eingenäht in viele einzelne Kammern. Dies schafft körpergerechte Sitzbedingungen: Das Polster gibt punktgenau nach und sorgt für optimale Anpassung und Stützung. Sie sitzen weich und bequem und haben dennoch Halt. Wie ein Daunenbett reguliert das Rhombo-lux Kissen Temperatur und Feuchtigkeit. Dank ihrer raffinierten Kombination und den[...]

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Rips

Bezeichnung für Gewebe mit längs- oder querrippigem Charakter in Ripsbindung. Je nach Rippenlage wird in Ketten- oder Schussrips unterschieden. Vom falschen Rips wird gesprochen, wenn sich bei einem in Leinwandbindung gefertigten Gewebe unter Verwendung dicker Schussfäden Querrippen abzeichnen. Ripse werden in allen bekannten Materialzusammensetzungen hergestellt. Je dichter der Rips, desto stapazierfähiger ist er.[...]

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Rokoko

Die Stilform in den Jahren von 1735 bis 1765 war der Rokoko, die Merkmale dieser Epoche sind die überreich geschwungene Form und die asymmetrische Mittelpartie.[...]

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Romantik

Die Romanik als Stilform von 900 bis 1200 n. Chr. ist durch einfache Konstruktionen, fast rohe, grobe Bearbeitungen geprägt.[...]

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S


Samt

Repräsentativer Velours mit aufrecht stehendem Pol (Flor) und einer Polhöhe von 1,5 bis 2 mm. Als Polmaterialien werden sowohl Baumwolle und Seide als auch Chemiefasern eingesetzt. Man unterscheidet zwischen Kettsamt und Schusssamt. Bei Kettsamten wird der Pol durch die Kette gebildet. Bei dem eher für den schonenden Gebrauch geeigneten Schusssamt (Velvet) bilden die Schussfäden den Pol, sie werden durch die Kettfäden abgebunden. Kettsamte können, je nach Bindung, auch höheren[...]

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Satin

Dichte und glatte Flachgewebe in Atlasbindung mit fein anmutender und stark glänzender Oberfläche (franz. Satiné = seidig). Satin wird vorwiegend unifarben, meist aus Viskose, Baumwolle und Seide oder auch aus Chemiefasern hergestellt.[...]

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Saumnaht

Sie befestigt den umgeschlagenen Stoff als äußere Begrenzung bestimmter Nähteile.[...]

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Schabracke

Der Begriff Schabracke bezeichnet den unteren Abschluß beim Polstermöbel aus dem Bezugsstoff.[...]

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Schaumgummi

Begriffsdefinition ist unter dem Synonym Latex zu finden.[...]

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Scheuerbeständigkeit

Wie strapazierfähig ein Möbelstoff ist, wird in sogenannten Scheuertests festgestellt. Nach der Prüfmethode und mit dem Scheuerprüfgerät von Herrn Martindale werden der Teststoff und ein Gewebe aneinander gescheuert. Eine allgemeingültige oder genormte Klassifizierung gibt es jedoch nicht. Synthetics sind meist scheuerfester als Naturfasern, die höchste Scheuerbeständigkeit unter allen Textilrohstoffen haben die Polyamide.[...]

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Scheuertouren

Scheuertouren sind eine Einheit wie Meter oder Kilogramm, sie beschreiben das Ergebnisse des \"Martindale Test\" (benannt nach seinem Erfinder). Je höher die Anzahl der Touren ist, desto resistenter verhält sich der Stoff. Dieses Prüfverfahren finden Sie unter dem Punkt Scheuerbeständigkeit näher erklärt.[...]

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Schlafsofa

Unter dem Begriff Bettsofa, der auch für die Begriffe Schlafsofa und Schlafcouch relevant ist, finden Sie die Begriffserläuterung.[...]

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Schurwolle

Die Schurwolle ist eine der edelsten natürlichen Textilfasern. Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen, bewahrt die Körperwärme und richtet sich schnell wieder auf, wenn sie niedergedrückt wird. Darüber hinaus ist sie schwer entflammbar und auf natürliche Weise schmutzabweisend.[...]

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Schwer entflammbar

Als schwer entflammbar dürfen nur bestimmte Textilien, die speziell festgelegte Kriterien erfüllen, bezeichnet werden. Sie entflammen bei Kontakt mit Glut, Funken oder offenem Feuer nicht sofort, und auch wenn sie entzündet sind, brennen sie nicht weiter, sondern verlöschen schnell wieder. Durch Waschen, Desinfizieren oder chemische Reinigung darf diese Schwerentflammbarkeit nicht verloren gehen und sie darf auch weder allergische noch toxische Reaktionen hervorrufen.[...]

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Seide

Eiweißfaser aus dem erhärteten Sekret der Seidenraupe. Sie verfügt über gute Gebrauchseigenschaften, ist reißfest, elastisch, knitterfrei und gut färbbar. Seide ist ein edles, jedoch nicht sehr strapazierfähiges Material für hochwertige Möbelbezüge mit repräsentativem Charakter. Der Seidenfaden wird aus dem Cocon des Maulbeer-Seidenspinners gewonnen. Eigenschaften: edler Glanz, hautsympathisch, atmungsaktiv, hohes Dehnungsvermögen, gute Isolation gegen Wärme und Kälte, geringe[...]

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Sichtholzgestell

Aus der Bezeichnung dieser Gestellart geht deren Eigenart hervor. Bei einem Sichtholzgestell sind noch wesentliche Holzteile sichtbar, z.B. die Armlehnen, die Rückenlehnenstützen mit Kopfleiste u.ä.. Welche Gestellteile sichtbar bleiben, hängt von der Art und der Form des Polstermöbels ab. Für Sichtholzgestelle verarbeitet man ausgesuchte Hölzer ohne Splinte und Äste. Man verwendet hochwertige Holzarten, wie z.B. Esche, Nußbaum oder Kirsche, aber auch Birke, Eiche, Ahorn oder Buche, die[...]

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Sitzaufbau

Bestimmender Faktor für den Sitzkomfort bei einem Polstermöbel ist die Unterfederung, die zumeist bei Qualitätsmöbeln aus Federband, Stahlwellenfedern, Elastikgurten oder Federholzleisten besteht. Die Unterfederung wird mit einer Kokosmatte abgedeckt, um die punktuelle Belastung abzuleiten und eine Geräuschentwicklung zu verhindern. Entscheidend ist dann für den Sitzkomfort und die Langlebigkeit der Federkern, wobei je nach Modell ein Zylinderfederkern, Bonell- oder auch Taschenfederkern[...]

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Sitzkomfort

Nicht in allen Sesseln und Sofas, die gemütlich aussehen, sitzt man auch bequem und entspannt. Komfortable Polstermöbel brauchen die richtigen Sitzmaße. Eine ausgewogene Höhe der Armlehnen ist für ermüdungsfreies Sitzen ebenso wichtig wie der Neigungswinkel der Rückenlehne. Anatomisch richtig: hoher Rücken, steiler Winkel, niedriger Rücken, flacher Winkel. Damit man bequem aufstehen kann, sollte das Sitzgefälle eines Polstermöbels, die Höhendifferenz zwischen der Vorderkante eines[...]

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Sitzspiegel

Ein Sitzspiegel, in der Fachsprache auch Gebrauchslüster genannt, bezeichnet changierende Flecken, die durch Wärme und Körperdruck entstehen. Gehört zum Erscheinungsbild von Velourstoffen. Der Flor richtet sich auf, wenn man über Nacht ein feuchtes Tuch auf die Stellen legt.[...]

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Spät-Renaissance

Merkmale der Spät-Renaissance (1500-1650) sind die klare Gliederung, reiche und dekorative Profile sowie dekorierte Flächen.[...]

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Spiegel-Samt

Spiegel-Samt oder Spiegel-Velours sind Sammelbegriffe für Samte mit einem glänzenden, gelegten Flor.[...]

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Sprungfeder

Die noch in der handwerklichen Fertigung eingesetzten einzelnen Sprungfedern bestehen aus gehärtetem oberflächenveredeltem Federstahldraht, dessen Enden mit dem letzten Federdraht verknotet (Fachbegriff: verkröpft) sind. Man unterscheidet nach der Form Taillen-, Zylinder- und Kegelfedern. Alle Sprungfedern werden in verschiedenen Drahtdicken, Drahtdurchmessern, Gesamthöhen und mit unterschiedlicher Gangzahl (Windungen) hergestellt. Diese Unterscheidungsmerkmale bestimmen auch die[...]

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Stürznaht

Die Naht wird von links ausgeführt und dann auf rechts verstürzt. Es ist die einfachste Verbindung zweier Stoffteile.[...]

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Stauchhärte bei Schaumstoffen

Die Verformung durch Druck kann unterschiedlich sein. Sie kann verändert werden, indem die Härte eines Schaumstoffes dem Raumgewicht angepasst wird. Die Härte wird durch Zusammendrücken des Materials um 40% seiner Dicke bei gleichzeitiger Messung der dafür erforderlichen Kraft gemessen. Allgemein gilt: Die Qualität eines Schaumstoffes wird bei gleichbleibender Stauchhärte durch die Erhöhung des Raumgewichts verbessert.[...]

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Steppen

Unterpolsterte Bezugsteile können entsprechend ihrer beabsichtigen Unterteilung mit einer aufgelegten Möbelschnur durchgesteppt werden. Unterschiedlich arbeitende Ober- und Untertransporteure der Steppmaschine bewirken das Einhalten der oberen Stoffbahn. Dadurch entsteht ein beabsichtigter Kräuseleffekt.[...]

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T


Taschenfederkern

Das Taschenfederkern-Sitzkissen (lose) ist sehr bequem und ergonomisch perfekt. Dadurch ist es für Polstermöbel ideal geeignet. Durch die ausgewogene Kombination hochwertigster Materialien wurde ein Sitzkissen entwickelt, dessen Charakteristik in der Softigkeit und der legeren Optik liegt. Die Kombination von edlen Materialien und aufwendiger Verarbeitung vermittelt ein ganz besonderes Sitz-Erlebnis. Taschenfederkern-Sitzkissen haben eine lange Lebensdauer und behalten ihre positiven[...]

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Taschenferderkern-Matratze

Punktelastischer Taschenfederkern durch einzeln eingenähte Schwedenstahlfedern. Beidseitig mit atmungsaktiver Natur-Latex Auflage.[...]

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Textilveredelung

Unter Textilveredelung versteht man alle Prozesse die zur Aufwertung wie Verschönerung, Verbesserung etc. von Textilien und Stoffen führen. [...]

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Trevira CS

Synthetikfaser für Polsterstoffe mit eingearbeitetem Flammschutz. Die Abkürzung CS bedeutet „Comfort und Sicherheit“.[...]

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U


Überwendlicher Stich

Zwei Stoff-oder Lederteile werden zusammengenäht. Man benutzt dazu eine gebogene Nähnadel und lässt den Faden immer um die eingeschlagene Bezugsstoffkante herumlaufen. Die überwendliche Naht wendet man dort an, wo die eigentliche Naht später nicht mehr sichtbar ist. Der diagonale Stichverlauf ist für diese Handnaht typisch. Mit ihr kann auch der Bezugsstoff an eine garnierte Kante angenäht werden.[...]

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Unterfederung

Basis für den Sitzaufbau und bestimmend für den Sitzkomfort. Deshalb müssen Unterfederung und Polsteraufbau aufeinander abgestimmt sein. Bei modernen Qualitätsmöbeln werden als Unterfederung meistens Stahlwellenfedern, Federkern oder Elastikgurte verwendet. Eine Stahlwellenunterfederung besteht aus wellenartig geformten Stahldraht, der leicht gewölbt in den Sitzrahmen gespannt wird. Elastikgurte werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und bilden im Sitzgestell eine gerade[...]

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Unterfederung

Federung und Polsterung bilden die Sitzfläche eines Polstermöbels unter der Oberfläche und sind entscheidend für den Sitzkomfort. [...]

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Unterware

Mit der Bezeichnung Unterware meint man die untere Lage eines Stoffes bei Doppelgeweben.[...]

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V


Velours

Das Wort Velours leitet sich vom Lateinischen „villosus“ für „zottelig“ ab. Velours sind Stoffgewebe mit aufrecht stehendem oder gelegtem Flor. Bei einer Höhe des Flors von bis zu 2 mm spricht man von Samt, ab dort und bis 4 mm lautet die Bezeichnung Velours und sollte der Flor über eine Höhe von 4 mm kommen, so handelt es sich um Plüsch.[...]

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Veloursleder

Veloursleder ist ein Rauhleder und stammt von Häuten, die auf der Fleischseite geschliffen werden. Die samtige Oberfläche, die auch mit einer Narbenzeichnung geprägt sein kann, wird bei häufigem Gebrauch schnell speckig und bekommt eine Patina.[...]

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Versäubern (Nähtechnik)

Nicht versäuberte Schnittkanten ermöglichen die (langsame) Auflösung der Gewebeverbindung. Durch seitliches Übernähen mit deinem Zick-Zack-Stich wird dieses verhindert (Kettelnaht).[...]

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Verzogener Stich

Er heißt auch „verdeckter Stich“, weil der Nähfaden nicht mehr sichtbar ist. Die Ausführung dieser Handnaht wird angewendet, um Füllöffnungen zuzunähen oder zum Zusammennähen von zwei Stoff- oder Lederteilen. Um bei Spannung ein aufgehen der Naht zu vermeiden, muss die Stichgröße auf das Material abgestimmt sein.[...]

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Viskose

Eine aus Zellulose gewonnene Chemiefaser mit natürlichen Eigenschaften. Naturfasern wie Baumwolle und Leinen erhalten durch die Beimischung von Viskose bessere Gebrauchsqualität. Eigenschaften: weicher Griff, sehr gute Feuchtigkeitsaufnahme, gute Färbbarkeit, geringere Nassfestigkeit als Baumwolle.[...]

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Vlies

Dünne Schicht aus Synthetikwatte. Sie liegt als schützende Schicht zwischen Schaumstoff und Polsterstoff und verhindert den Verschleiß der Unterseite des Polsterstoffs. Ein Vlies wird auch als „Faserverbundstoff“ bezeichnet – das heißt, dass es sich zwar um einen textilen Stoff handelt, der aber weder gewebt noch gewirkt wird und für dessen Herstellung man noch nicht einmal ein Garn braucht. Stattdessen liegen die Fasern zumeist wirr und werden auf chemischem oder mechanischem Weg[...]

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Volant

In den Glockenfalten gelegter unterer Abschluß eines Polstermöbels, genäht aus dem Bezugsstoff. Billige Volants sind häufig nur ein einfacher, mit Vlies hinterklebter Stofflatz. Französich: Rüschen-Besatz.[...]

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Vorgebaute Kante

Die auch als "englische Kante" bezeichnete Kantengestaltung trennt die Sitzfläche eindeutig vom Boden ab [...]

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W


Walken

Das Walken ist ein spezielles Ausrüstungsverfahren. Der Stoff wird unter Wärme, Druck und Feuchtigkeit kräftig bewegt und gestoßen. Durch diesen Vorgang schrumpft das Gewebe, was bei einigen Fasern zu einer Verfilzung führt. Andere werden wasserabweisend, aber für alle gilt, das durch diesen Prozess später beim Waschen diese Stoffe nur noch minimal einlaufen.[...]

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Waterlily

Markenname für ein neuentwickeltes Polstermaterial mit hohem Komfort. Es gehört zu den Schaumstoffen, unterscheidet sich aber beispielsweise von PUR-Schaumstoff dadurch, dass als Treibmittel Wasser eingesetzt wird. Es ist frei von Zusätzen wie FCKW, PCP etc. und wird wegen der Umweltverträglichkeit immer häufiger verarbeitet.[...]

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Wattevlies

Eine aus Polyesterfasern hergestellte Watte. Sie kann mit feinem Nessel abgesteppt oder an der Oberfläche verleimt sein. Sie liegt als schützende Schicht zwischen dem Schaumpolster und dem Bezugsstoff.[...]

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Wattieren

Von Wattieren spricht man, wenn Stoffe mit einem bauschigen Füllmaterial wie zum Beispiel einem Dacron-Vlies oder einer Kapok-Einlage unterfüttert werden. Auf die gewünschte Weichheit und Plastizität ausgerichtet, werden Wattebahnen unter den Bezugsstoff gelegt und durch Nähte fest verbunden.[...]

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Weißpolster

Beim Weißpolster wird die mit Watte abgedeckt Polsterung anstatt direkt mit Bezugsstoff erst mit Nessel bezogen. Zudem bezeichnet man Polstermöbel immer dann mit Weißpolster, wenn das Polstermöbel mit Kundenstoff bezogen werden soll, die Bezugsarbeit aber bereits im Preis enthalten ist.[...]

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Wellenfedern

Wellen- bzw. Schlangenfedern bestehen aus einem gehärteten oberflächenveredelten (z.B. phosphatiert oder feuerverzinkt) Federstahldraht mit unterschiedlichen Drahtdicken und der typischen Wellenform. In der Praxis werden die Wellen- oder Schlangenfedern meistens als „Nosag-Federn“ bezeichnet.[...]

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Wirken

Beim Wirken entsteht im Gegensatz zum Weben, bei dem die Fäden rechtwinklig verkreuzt werden, ein Stoff aus verschlungenen Maschen. Man unterscheidet das Kulieren, das in etwa dem Stricken entspricht, und das Kettwirken, das eher dem Häkeln entspricht. Gewirke werden von Wirkmaschinen, wie zum Beispiel der Raschelmaschine oder der Häkelgalonmaschine, produziert.[...]

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Wolle

Schafswolle, Kaninchenwolle und Ziegenwolle wie die berühmte Kaschmirwolle sind die bekanntesten Arten und werden unter dem Textilkennzeichnungsgesetz als Wolle klassifiziert. Schwer entflammbar, elastisch und sehr dehnbar gilt es trotz der heutigen vielfältigen Kunststofffasern als vertvoller Rohstoff. [...]

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X


XXL Sofalandschaft

Enorm große Sofalandschaft, meistens aus mehreren gleichen Garnituren bestehend, bietet es Sitz- und Liegeflächen für 10 bis 20 Personen.[...]

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Y


Yard

Anglo-amerikanische Maßeinheit zur Bemessung von Möbelstoffen. [...]

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Z


Zellulose

Zellulose ist der Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände und der „Gerüststoff“ der Pflanzen. Dementsprechend bestehen auch alle Pflanzenfasern aus Zellulose. Chemisch handelt es sich um Polysaccharid-Makromoleküle. Sie können mit einigem chemischen Aufwand zum Beispiel aus Holz herausgelöst werden und liegen dann als weißes Pulver vor. In weiteren chemischen Verfahren kann man daraus unter anderem auch die textilen Zellulose-Fasern, wie etwa Viskose, herstellen.[...]

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Zickzack-Stich (Nächtechnik)

Der Zickzack-Stich verläuft – sein Name sagt es schon – immer im Zickzack hin und her. Er wird als Stickstich und zum Kantenversäubern benutzt.[...]

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Ziernagel

Sichtbare Befestigung von Spannteilen oder dekorative Betonung von Armlehnen, vernickelt, vermessingt oder aus Kunststoff, mit glatten Köpfen oder ornamentiert.[...]

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Ziernaht

Ziernähte werden insbesondere bei der Leder- und Kunstlederverarbeitung als Teilungsnähte eingesetzt. Sie sollen eine Fläche optisch beleben (z.B. Zweinadelnaht, Sattlernaht).[...]

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Zuspannstoff

Unter Zuspannstoff versteht man ein leinwandbindiges Gewebe mit einer geringen Fadendichte aus den Fasermaterialien Baumwolle oder Viskose. In mittleren bis dunklen Farben gefärbt, wird dieses Gewebe zum Zuspannen von Polstermöbeln an der Unterseite verwendet.[...]

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Zweisitzer

Ein Sofa das bestimmend durch seine Größe in aller Regel Sitzgelegenheit für zwei Personen bietet und zum Teil auch optisch an Sitzfläche und Rücklehne durch die Aufteilung erkennbar ist.[...]

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Zylinderfederkern

Zylinderfederkerne bestehen aus oberflächenveredelten zylindrischen Stahlfedern, die ineinander gedreht und zu einer Federungseinheit verbunden sind. Der obere und untere Abschluss des Federungssystems kann durch einen Bandstahlrahmen gebildet werden. Der Vorteil dieser punktelastischen Federkernart ist, dass an stärker beanspruchten Stellen (z.B. Ecken oder äußere Federreihen), Federn mit höheren Drahtstärken eingedreht werden können. Zylinderfederkerne werden für hochwertige Sitz- und[...]

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