Buchstabe L im Polstermöbel Lexikon


L


Lösungsmittel

Dienen als leicht flüchtige Flüssigkeiten zum Lösen von Harzen, Wachsen und Nitrozellulose, d.h. sie machen den Lack erst verarbeitungsfähig. Bewährte Lösungsmittel sind z.B. Alkohole oder Terpentin. Zunehmend werden sie aber durch unschädliche, hautverträgliche und geruchsmilde Alternativprodukte ersetzt. Bei den neu entwickelten Wasserlacken ersetzt Wasser weitgehend die organischen Lösungsmittel.[...]

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Lüster

Mit dem Lüster meint man den Glanz einer Faser, eines Garns oder eines Stoffs. Seide zum Beispiel hat einen ganz natürlichen Lüster. Der Begriff wurde vom französischen „lustre“ für „Glanz“ oder auch „Glasur“ eingedeutscht.[...]

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Landhausstil

Der Landhausstil entsteht im England des 18. Jahrhunderts. In den durchaus schlossartigen Landhäusern von Adel und reichem Bürgertum ergibt sich wegen der typisch englischen Sammelleidenschaft eine bunte Mixtur aus den geschnitzten Eichenmöbeln der Renaissance, dem vergoldeten Stuck des Barock, den Damastdraperien des Rokoko und den üppigen Polstermöbeln des Regency. Mit den Jahrhunderten entwickelt sich daraus der heute beliebte Landhausstil: eine ungezwungene, natur- und kulturverbundene[...]

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Latex

Latex oder auch Schaumgummi genannt, ist ein hochelastischer Stoff, der aus dem Gummibaum gewonnen und aus dessen Milch hergestellt wird. Die Eigenschaft kontinuirlich das ursprüngliche Volumen anzunehmen hat dem Naturprodukt viele Einsatzbereiche ermöglicht.Größtenteils wird es in der Herstellung von Matratzen verwendet.[...]

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Latexmatratze

Matratzen aus Latex bieten einen äußerst komfortablen Liegekomfort. 5 Zonen Luftkammern Spezial Natur-Latex-Stiftkern 14 cm. Hochelastisch und extrem luftdurchlässig.[...]

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Lattenrost

Ein Lattenrost besteht als Grundmodell aus Sichtholzleisten in Naturgummipuffern gelagert. Die Härteeinstellung läßt sich individuell einstellen.[...]

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Laubhölzer

Laubhölzer sind langsam wachsende Holzarten. Harte Laubhölzer sind zum Beispiel Eiche, Buche, Nußbaum, Esche und Ulme. Um die auffallende Holzmaserung sichtbar zu lassen, erhalten diese Hölzer meistens eine transparente Oberflächenbehandlung.[...]

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Leder

Laubhölzer sind langsam wachsende Holzarten. Harte Laubhölzer sind zum Beispiel Eiche, Buche, Nußbaum, Esche und Ulme. Um die auffallende Holzmaserung sichtbar zu lassen, erhalten diese Hölzer meistens eine transparente Oberflächenbehandlung.[...]

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Lederfärbung

Die Färbung der Leder erfolgt vorwiegend in rotierenden Fässern oder in Trommelmaschinen. Neben der durchfärbenden Fassfärbung gibt es auch weniger bedeutsame Färbeverfahren: färben in der Haspel (Bottich), in der Durchlauffärbemaschine oder die Bürst- oder Spritzfärbung. Meistens wird in einem weiteren Arbeitsgang noch gefettet und anschließend getrocknet. Es kommen vor allem drei Methoden zum Einsatz: Die Anilinfärbung (Transparenfärbung), die Semi-Anilinfärbung (leicht[...]

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Lederpflege

Naturbelassenes Leder sollte regelmäßig mit einem weichen, trockenen oder leicht feuchten Fensterleder abgestaubt werden. Zweimal jährlich sollte es mit einem Spezialpflegemittel behandelt werden, damit das Leder weich und geschmeidig bleibt (zuvor an versteckter Stelle testen!). Leder darf nie durchfeuchten. Starkes Reiben sollte vermieden werden. Nubuk- und Veloursleder sollte von Zeit zu Zeit mit der Polsterdüse des Staubsaugers abgesaugt werden. Speckige Stellen kann man mit einem[...]

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Leinen

Das Leinen ist die Stängelfaser der Lein- beziehungsweise Flachspflanze Linum Usitatissimum – eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Funde in Pfahlbauten aus der jüngeren Steinzeit zeigen, dass Leinen schon in der Vorgeschichte eine Rolle spielte. Bei den Ägyptern war es ein Symbol für Reinheit, das ein hervorragender Wärmeleiter, also kühlend bei Hitze, sehr reißfest, kaum elektrostatisch aber schmutzabweisend und bakterienhemmend, sehr saugfähig, unempfindlich gegen Laugen,[...]

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Leiterstich

Die erste Garnierung einer kräftigen, freifedernden Kante wird fast immer mit dem Leiterstich ausgeführt. Dieser Stich wird so genannt, weil die Oberfläche desselben stufenförmig wie eine Leiter aussieht. Mit diesem Stich wird der Kantendraht mitgefaßt.[...]

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Lichtechtheit

Alle textilen Gewebe leiden unter der Einwirkung direkter Sonneneinstrahlung. Hellere Farben verändern sich durch Lichteinwirkung schneller als dunklere. Die Bewertung der Farbechtheit von Textilien gegenüber dem Tageslicht wird in einer Skala von 1 bis 8 klassifiziert, wobei 1 die schlechteste und 8 die beste Lichtnote darstellt. Beobachtet wird die deutliche Veränderung von Muster und Farbe im Verhältnis zur Typfärbung.[...]

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Links-Rechts-Naht

Hierbei wird die verstürzte Naht durch ein weiteres Abnähen von rechts haltbarer und markanter.[...]

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Litze

Der Ausdruck Litze kann zweierlei bedeuten: Zum einen ist eine Litze eine schmale, flach geflochtene Borte. Zum anderen heißt auch ein Teil des Webstuhls so: Jeder Schaft ist mit zahlreichen Drahtschienen bestückt, die in der Mitte jeweils eine Öse haben – die Litzen. Durch jede Litze wird ein Kettfaden gezogen, der somit auf und ab bewegt werden kann. Am Jacquardwebstuhl ohne Schäfte ist jede Litze frei beweglich.[...]

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Lorica

Bezugsstoff aus Chemiefaser mit Nappaleder-Optik. Wird vorrangig im Objektbereich eingesetzt.[...]

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Lose Polster

Kissen und Auflagen, die nicht mit dem Möbel fest verbunden sind. Bei flachen Polsterkissen sollte das Füllmaterial in Kammern durch Stege getrennt sein. Vollpolsterkissen mit Schaumstoff, Federkern oder losen Füllungen bilden eine Einheit mit Federung und Grundpolsterung. Je nach Kombination der drei Elemente kann der Sitzkomfort von fest über medium und semi-soft bis hin zu soft gestaltet werden.[...]

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Louis 14

In der Zeit Louis 14. (1660-1710) dominierte eine Stilform, die durch Ihre geschweifte Grundform und geschwungenen Profile zu erkennen ist. Die Konstruktionen wirkten noch schwer im Verhältnis zu den folgenden Epochen.[...]

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Louis 15

Die Stilform in den Jahren von 1735 bis 1765 war der Rokoko, die Merkmale dieser Epoche sind die überreich geschwungene Form und die asymmetrische Mittelpartie.[...]

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Louis 16

Die Epoche Louis 16. von 1774 bis 1789, auch als französicher Klassizismus bekannt, prägt durch klassische Grundformen und einfache, klare Gliederung. Diese Stilform wirkt etwas steif, aber auch grazil.[...]

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Lurex

Lurex ist ein Handelsname für glitzernde Metallgarne. Sie bestehen aus feinsten Aluminiumbändchen, die auf Zellulose-Acetat-Folien aufkaschiert werden.[...]

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Lycra

Lycra ist ein Markenname für eine Elastanfaser.[...]

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